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Bildgebung

Ohne weiterführende Diagnostik durch verschiedene bildgebende Verfahren ist moderne Tiermedizin nicht vorstellbar!

In der medizinischen Diagnostik kommen verschiedene Verfahren der Bildgebung zum Tragen. Dies ist in erster Linie die Strahlendiagnostik (Röntgen) sowie Ultraschall und Endoskopie. 

Das Anfertigen von Röntgenbildern macht es möglich, die Knochen sowie die inneren Organe bildlich darzustellen und ist in der Tiermedizin ein wichtiges diagnostisches Mittel mit einem breiten diagnostischen Spektrum. Die unterschiedlich dichten Gewebe des Körpers absorbieren Strahlen unterschiedlich stark, was man sich in der Bildgebung zu Nutzen macht. Die Praxis verfügt über ein leistungsfähiges digitales Röntgensystem zur Strahlendiagnostik.

 

Ein weiteres diagnostisches Verfahren stellt der Ultraschall dar. Im Schallkopf wird ein elektrischer Impuls in einen Schallimpuls umgesetzt und dieser ausgesendet. Diese Schallwelle wird von den unterschiedlichen Geweben im Körper unterschiedlich gestreut und reflektiert. Das zurücklaufende Echo wird wiederum registriert und in ein Bild umgewandelt. Die Untersuchung ist für den Patienten weder schmerzhaft, noch gefährlich, allerdings muss der Patient an der Untersuchungsstelle geschoren werden. Wasserhaltige und blutreiche Organe sind mit Hilfe des Ultraschalls gut zu untersuchen, wohingegen sich knöcherne Strukturen und gasgefüllte Organe schlecht anschallen lassen.

Mit dem Endoskop lassen sich an erster Stelle Luftröhre und Speiseröhre bis hin zum Magen untersuchen. Das Endoskop ist ebenfalls sehr hilfreich bei der Suche nach Fremdkörpern im Rachenraum oder bei grösseren Tieren in den Nasenhöhlen. Auch bei Ohruntersuchungen kann das Endoskop erfolgreich eingesetzt werden. Die Tierarztpraxis verfügt über starre sowie flexible Endoskope, so dass je nach Indikation das perfekte Instrumentarium zur Wahl steht.